Überschrift 24ste Tour des Jahres 12. – 13. Juni 2026
Am Montag vor der Tour war die Wettervorhersage für das Wochenende prächtig. Leider verschlechterte sie sich täglich, um dann am Donnerstag für Freitag starken Regen zu prophezeien. Beate Döbler brachte uns mit dem Bus dann schon mal nicht nach Asch, wie geplant, sondern nach Blaubeuren, um die Strecke abzukürzen und weniger im angekündigten Regen fahren zu müssen. Direkt am Radweg gelegen eignete sich die Bäckerei BeckaBeck perfekt zum ausgiebigen Frühstück. Ausgiebig war es dann allerdings – von acht bis halb zwölf! Kaffee ist zwar ein herrliches Getränk, doch zwei/drei Tassen von dem braunen Gebräu, dann langt´s aber auch. Wir wussten uns zu helfen und wechselten zum Bier und machten kurzerhand einen Frühschoppen – es blieb ja kaum eine Wahl! Wie schon erwähnt, es ging bis halb zwölf. Denn da zeigte sich eine Regenpause, die wir flugs nutzten, um trocken zur nächsten Etappe, dem Restaurant Bären in Hütten zu gelangen, wo wir dann gegen 13 Uhr Mittag machten. Eine kurze Strecke im Schmiechtal folgte und wir gelangten (immer noch trocken, aber kurz vor dem nächsten kommenden Regen) nach Bremelau in ein sehr schönes Café. Kaum saßen wir wieder im Sattel, erfasste uns ein Schauer, obwohl die Wetter App sogar Sonnenschein versprach. Wir fanden Unterschlupf in einem offenen Schuppen, warteten eine knappe Stunde und gelangten von dort trocken zum Tagesziel, dem Hotel Hirsch in Indelhausen. Dieses Hotel mit seiner sehr guten Küche ist seit Jahren unsere bewährte Anlaufstelle. Der liebe Gott hat am Samstag den Wetterschalter einfach umgedreht. Kaiserwetter! Nach dem Frühstück gings´s in Weiler bei Indelhausen hinauf über den Kreuzweg, der sich steil in Serpentinen auf das Käpfle zum Kreuz hochschlängelt. Wie im letzten Jahr versuchten auch diesmal die Ebifus (E-Bike-Fuzzis) wieder die Serpentinen hochzufahren. Denn laut Digge Mönch macht „mit em E-Bike s´Nauffahra genauso viel Spaß, wia´s Nahfahra!“. Die Versuche waren in diesem Jahr noch kläglicher als im letzten! Na ja, in vier Jahren sind wir wieder da, bis dahin haben sie ja Zeit, das „Nauffahra“ zu üben. Nach Burg Derneck, der Digge Mönch-Gedächtnisstelle und dem Hohen Gundelfingen folgten wir dem Lauf der Lauter bis Marbach. Ab da ging´s gerade und steil bergauf zum Sternberg, wo wir mit Roter Wurst, sauren Kutteln und anderen Leckereien verwöhnt wurden. Dort oben trafen wir auch auf Fabi Baur, der eigens auf den Sternberg angereist war, um uns bei der rasanten Abfahrt nach Westen Richtung Engstingen mit der Drohne zu filmen. Nach kurzem Abstecher an der Lauterquelle ging es nach Traifelberg und von dort über den HW1 bzw. Burgenweg den Albtrauf entlang. Am Stahleckerhof gönnten wir uns noch einen Kaffee und Rhabarberkuchen bevor wir für die letzte Etappe in die Pedale traten. Nach Kohlberg erwartete uns allerdings noch eine kleine Herausforderung! Wir übten neben der bekannten Fahrtechnik „extremguntern“ die neu entwickelte Fahrtechnik „elsaen“. Und siehe da, auch diese neue Technik auf dem Bike wurde von allen bravourös gemeistert. Die 24ste Tour des Jahres schlossen wir in gemütlicher, lustiger Runde bei sehr gutem Essen im Hipo 15 ab.
Helmut Meyer
Das Bild zeigt die Gruppe auf dem Hohen Gundelfingen