17.10.2017 //
Skijugend- Bergfreizeit 2017 nach Puitbach / Leutasch in Tirol

Am Samstagmorgen in alle Früh des 30.09.2017 brachen 15 sehr hochmotivierte Jugendliche des TB-Neuffen mit ihren 3 Betreuern nach Puitbach in Tirol, in das Gästehaus-Böckenhof auf.

Nach einer fast reibungslosen Fahrt erreichten die 2 Kleinbusse und ein PKW das Gästehaus,
in der alle in den nächsten Tagen viel Spaß haben werden.
Nachdem alle Jugendlichen ihre eingeteilten Zimmer bezogen und hergerichtet hatten, wurde mit viel Spaß und Elan in der Küche der Kochlöffel geschwungen.
Typisch Schwäbisch: Maultaschen in der Brühe und ebenso angebraten mit Ei, ein gemischter Salat war ebenfalls Pflicht. Gut gestärkt und motiviert fuhren wir ein Stück mit den Fahrzeugen zur Leutascher Geisterklamm.
Auf den Pfaden durch die Geisterklamm (Koboldpfad und Klammgeistweg) erfährt man so einiges von der Sage um den Klammgeist.
Auf modernen Stegen, die auf beiden Seiten durch Gitter gesichert sind, geht es Tief in die Geisterklamm. Auf einer Schwindelerregenden Brücke über der Geisterklamm ist die Aussicht atemberaubend.
Das Abendessen wurde an diesem Abend durch eine andere Gruppe fleißig zubereitet. Geschnetzeltes mit Nudeln und Salat und ein Nachtisch mit Käsekuchenschnitten mit Vanillesoße.
Der Abend wurde zur freien Verfügung gestellt, wobei kräftig miteinander gespielt und gelacht wurde.
Am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück mussten wir unsere Pläne zum Kletterwald ändern, da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte.
Unser Plan hieß dann ab nach Telfs zum Sportzentrum, wo sich ein Boulder-Zentrum befand.
Das ist ein Indoor-und Outdoorbereich auf Rund 1300 m2 mit Kletterwände. Nach einem kurzen Warm-Up wurde dann in allen Richtungen gebouldert. Nach Links und Rechts, ebenso nach oben. Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Innsbruck. Zur Bergisel-Skisprung Station. Diese Schanze ist ein ganzjähriges Besucherhighlight.
Nach einem kurzen Fußmarsch fuhren wir mit der Gondel nach oben. Am Turm befinden sich
ein Aussichtsrestaurant und eine Aussichtsplattform. Der höchste Punkt liegt ca. 250 m über Innsbruck. Eine wahrhaft wunderschöner Ausblick.
Nach der Rückfahrt ins Gästehaus haben wir uns mit dem Abendessen beschäftigt. Schinkennudeln überbacken mit Käse, Salat und Panna- Cotta zum Nachtisch.
Nach einigen Spielen gingen wir dann auf unsere Nachtwanderung mit den großen Fackeln in der Dunkelheit in den tiefen Wald los. Wieder am Haus zurück, wurde wieder eifrig gespielt und erzählt. Am nächsten Morgen war das Wetter zu unseren Gunsten, also hieß es nach dem Frühstück die Vesperdosen und Trinkflaschen auffüllen und die Rucksäcke gut bestücken. Nach einen kurzen Fahrt zur Oberleutaschklamm sind wir vom Parkplatz auf ca. 1200 m gestartet und dann in ca. 6 km Strecke am Salzbach entlang, durch den Gutwald, am Schönegg (1624 hm) vorbei zur Wettersteinhütte (1717 hm) und zur Wangalm ( 1753 hm) aufgestiegen. An der Wangalm haben wir uns mit Skiwasser und Almdudler und mitgebrachtem Vesper gestärkt.
Nach einer ausgiebigen Pause sind einige den Klammbach wieder abgestiegen. Ein kleiner Teil ging die restlichen 300 hm, das Scharnitztal zum Roßberg ( 2096 hm ) nach oben, was zum Wettersteiggebirge gehört.
Am Abend wurde wieder eifrig gekocht, wobei es zu den übrigen Schinkelnudeln noch Hot Dogs gab, Salat und Pudding durften natürlich nicht fehlen.
Gegen später wurde dann der Spieleabend der besonderen Art durchgeführt, dass mit viel
körperlichen Einsatz, Geduld und Geschick ein vielversprechender Erfolg wurde. Nach einer kurzen Nacht hieß es dann ein letztes Mal Frühstücken. Danach wurde geputzt, aufgeräumt, gefegt und alles wieder in die Autos verstaut. Nach getaner Arbeit fuhren wir in Richtung Neu-Ulm ins „Donaubad“ zur letzten sportlichen Aktion für diesen Nachmittag.
Nach ausgiebigem Baden wurde vor der Heimreise noch zwei Kuchen verhaftet.
Glücklich, aber Müde kamen wir dann gegen Abend in Neuffen wohlbehalten an.
Auch zu erwähnen ist, ein herzliches Dankeschön an Sabine und Reiner Heissenberger, der uns mit einer Spende tatkräftig Unterstützt hat. Ebenso die Firma Jörger mit der Stellung eines Kleinbusses in Folge. 

JP