14.04.2015 //
MTB-Trainingslager vom 28.03-04.04.2015
MTB-Trainingslager vom 28.03-04.04.2015

Wie jedes Jahr gab es auch dieses Jahr wieder ein Trainingslager der MTB-Jugend des TB Neuffen in Südfrankreich. Schon um 5 Uhr morgens ging es am Samstag, den 28.03 los. Mit einem Kleinbus und einem PKW ging es ab nach Mormoiron, am Fuße des Mont Ventoux. Dort kamen wir nach einer langen, zehnstündigen Autofahrt auch an und machten sogleich Bekanntschaft mit Jean-Pierre, dem Hausbesitzer unserer Ferienwohnung. Wir stellten unsere Sachen auf die Zimmer und starteten direkt zu einer ersten kleinen Trainingseinheit. Als wir wieder am Haus ankamen bezogen wir die Zimmer und machten Abendessen. Den Abend ließen wir dann noch mit gemütlichen Spielen auf der Terrasse bei gut zwanzig Grad ausklingen.
Sonntags begann der Tag um halb acht mit dem Frühstück, danach ging das Trainingslager richtig los mit einer vierstündigen Trainingseinheit, diese beinhaltete leider auch schon den ersten Platten und einen Defekt. Das Mittagessen schmeckte nach dieser gleich doppelt gut. Um 15 Uhr begann dann die zweite Trainingseinheit am Tag, diese lief etwas entspannter ab, trotzdem wurde auch beim Abendessen wieder kräftig zugeschlagen. Da es den ganzen Tag über wieder warm gewesen war, konnten wir abends wieder gemütlich auf der Terrasse sitzen.
Montags lief der Tag sehr ähnlich ab wie Sonntags, nach dem Frühstück gab es eine Trainingseinheit und nach dem Mittagessen auch nochmal eine, die etwas länger war. Ermüdet kamen alle spätnachmittags zur Ferienwohnung zurück und ließen sich das Abendessen schmecken. Beim `Werwolf` spielen fanden alle ihre Ruhe und so ging es um ca. 21 Uhr ins Bett.
Wie bereits am Vortag angekündigt waren am Dienstag die ersten sog. EB-Einheiten dran. Diese dienen dazu sich Trainingstechnisch durch kurze intensivere Intervalle weiterzuentwickeln. Nach dem Frühstück ging es also los in den `Steinbruch´, dies war ein alter Steinbruch, in dem sich eine kleiner Bikepark befand auf welchem man seine Runden drehen konnte. Dort begannen die ersten noch recht entspannten EB-Einheiten am Vormittag. In der Mittagspause machten wir, da die Temperaturen schnell über 25°C anstiegen, einen Abstecher zum nicht weit entfernten Badesee und genossen es uns dort abkühlen zu können. Am Nachmittag wurden diese Einheiten dann schon länger es wurde das anstrengende an diesen Einheiten deutlich spürbar und die Temperatur war gleichbleibend hoch. Da am nächsten Tag ein Ruhetag angekündigt war, wurde es auch mit dem zu Bett gehen etwas später, wir hatten viel Spaß bei verschiedenen Spielen.
Am Mittwoch war also der Ruhetag, sodass wir ein wenig länger ausschlafen konnten und das Frühstück später genossen. Den Vormittag nutzten wir für einen kurzen Ausflug in den Ort, dort besuchten wir ein paar der wenigen Läden. Der restliche Vormittag wurde von fast allen für ausgiebiges Sonnenbaden genutzt. Da Ruhetag zwar bedeutete, dass man Ruhe hatte, aber nicht komplett ohne Training einen Tag verbrachte starteten wir nach dem Mittagessen zu einer kleinen Einheit, die Techniktraining beinhaltete. Nach dieser Einheit war dann auch schon der Tag mit Training am Ende, der Tag wurde ausklingen gelassen.
Donnerstags gab es dann wieder früher Frühstück, da ja wieder ein voller Trainingstag anstand. Dieser fing dann auch gut an und beinhaltete morgens schon recht harte Einheiten EB-Training. Diese wurden dann nach dem Mittagessen nochmals verlängert und vermehrt, was die Härte des Trainings nochmal intensivierte. Dazu kam über den ganzen Tag ein zwar kühlender aber auch durchaus bremsender Wind. Abends war es dann kein Wunder, dass alle erschöpft waren und um ca. 21.30 kehrte allgemeine Ruhe ein.
Freitags war dann der letzte Trainingstag und es standen nochmal EB-Einheiten auf dem Plan. Diese wurden dann aber nicht wie bisher im Steinbruch gefahren, sondern die wunderschöne Gorges de la Nesque - eine Schlucht mit herrlichen Felswänden und Aussichten - hoch und runter. Trotzdem machte der Wind leider manchen wieder zu schaffen. Nach dem Mittagessen gab es dann eine etwas längere Ruhepause, bevor wir uns wieder auf den Weg in den Steinbruch machten. Zum Abschluss des Trainingslagers fuhren wir dort ein kleines Trainingsrennen. Am Abend wurde dann gegrillt und alle ließen es sich schmecken. Nach dem Essen begann dann das große Zusammenpacken, denn die Autos mussten noch beladen werden damit am nächsten Morgen pünktlich gestartet werden konnte.
Der Samstagmorgen begann nochmals etwas früher mit dem Frühstück um 7 Uhr. Danach wurden die Zimmer hergerichtet und geputzt. Um halb neun war dann das Haus fertig und wir fuhren ab Richtung Neuffen. Wir hatten die ganze Woche herrliches Wetter und konnten immer kurze Hosen anziehen. Daher war auch die Ernüchterung groß, als das Wetter bereits nach drei Fahrtstunden trüber wurde und es nach knapp vier Stunden zu regnen begann. So wurde noch fast sechs Stunden im Dauerregen weitergefahren, bis zur Ankunft um kurz nach achtzehn Uhr wieder in Neuffen.