16.04.2018 //
Frauen 1 - Gut gespielt und nichts gewonnen

Das Derby der Tälessieben bei Tabellenführer TSV Zizishausen konnte diese lange Zeit offen halten. Am Ende behielt allerdings der Favorit und Aufstiegsaspirant die Oberhand. Der 23:29 (11:15) Endstand täuscht etwas über die gute Leistung der Rot-Weißen hinweg. Allerdings muss sich die Mannschaft auch sagen lassen, dass, wenn sie solch eine Leistung gegen die Tabellennachbarn abgeliefert hätte, man nicht da stehen würde wo man sich derzeit befindet.
Neuffen kam ausgesprochen gut in die Partie und konnte dem Tabellenführer 20 Minuten lang mehr als nur Paroli bieten. Keine der beiden Mannschaften konnte sich auf mehr als ein Tor absetzen, es war ein offener Schlagabtausch. Auf Seiten des TB lief Alina Krohmer im Kasten zur absoluten Hochform auf und hielt was zu halten war. Gegen die Rückraumwürfe von Zizishausens Melanie Klaric war aber auch sie immer wieder machtlos. Nach 20 Minuten leuchtete auf der Anzeigentafel ein 9:9 und manch einer der zahlreichen Neuffener Fans rieb sich verwundert die Augen. Es folgte die wohl für das gesamte Spiel entscheidende Phase. Neuffen leistete sich innerhalb kürzester Zeit einige individuelle Fehler die Zizishausen gnadenlos zu seinen Gunsten ausnutzte. Ein 5:0 Lauf der Gastgeberinnen bescherte der Tälessieben einen 11:15 Pausenrückstand.
Neuffen gab sich aber auch in Hälfte zwei nicht geschlagen, und kämpfte sich wieder bis auf drei Tore heran. Unterstützt wurde die Truppe von Trainer Johannes Martin von nahezu 50 begeistert anfeuernden Neuffener Fans. Zwei vergebene Strafwürfe seitens des TB nutzte Zizishausen um als Sieger auf die Zielgerade einzubiegen. Man muss der Tälessieben bescheinigen, dass sie sich zu keinem Zeitpunkt der Partie aufgegeben hat und alles in die Waagschale warf um das schier Unmögliche zu erreichen. Am Ende fiel der Sieg des Tabellenführers vielleicht um das eine oder andere Tor zu hoch aus entscheidend bleibt aber, dass mit der gezeigten Leistung etliche andere Gegner locker zu schlagen gewesen wären.